Elster

Elster, Muotathal, 10.2016
Elster, Muotathal, 10.2016

Gesprächsthema Nummer 1

Die Elster ist wohl die Vogelart, auf die ich im Tal so ziemlich am meisten angesprochen werden. Sie scheint innerhalb kurzer Zeit enorm zugenommen zu haben. Ich selber scheine diese Zunahme wohl ganz knapp nicht miterlebt zu haben (bin für einige Sachen wohl doch noch zu jung...). Für mich war die Elster im Tal jedenfalls schon immer ein häufiger Vogel.

Ebenfalls auffällig ist für mich, dass die Art gemeinhin einen eher schlechten Ruf hat - sei es, weil sie morgens einen Riesenkrach machen oder angeblich reihenweise Jungvögel aus den Nestern stehlen. Daher muss ich hier ein gutes Wort für die Elster einlegen: Jungvögel machen nur einen vergleichsweise winzigen Teil des gesamten Nahrungsspektrums aus und bis auf den - kaum zu vermeidenden - Lärm, ist die Art überhaupt nicht störend, auch nicht für andere Vögel.

 

Nun ein wenig vom Muotathal weg: Die Elster ist ein auf dem gesamten Kontinent häufig anzutreffender Vogel und praktisch überall ganzjährig anzutreffen. Die Art ist mit ihrem schwarz-weiss gefärbten Gefieder und den langen Schwanzfedern nahezu unverwechselbar und tritt oft in kleineren Gruppen von bis zu 20 Tieren auf. Die auf den ersten Blick dunklen Flügel- und Schwanzfedern entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als erstaunlich farbenprächtig - bei günstigen Lichtverhältnissen kommt eine Vielzahl an grünen und blauen Farbtönen zum Vorschein.